Das Team von HerzGesund war am Tag nach dem Empfang der Gesundheitsregion Saar in der Landesvertretung beim Bund in den Berliner Ministergärten auf der Suche nach einem HerzGesunden Frühstück. Die Vorgaben waren, dass der Kaffee sehr gut schmecken sollte und die Speisen „handgemacht“ und frisch zubereitet.

Dass wir in dem In-Bezirk Neukölln fündig werden würden, war keine große Überraschung. Aber dass wir mit dem BONA Kollektiv eine so einzigartige und besondere Mischung aus herzlichem Personal, liebevollen Zubereitung, frischen und ideenreichen Lebensmittel und Getränken einen kulinarischen Höhepunkt erleben durften, das übertraf dann doch unsere Erwartungen.

Besonders ist z.B. die ideenreiche Einrichtung des kleinen Lokals in der Hermannstraße 178. So wächst Getreide von der Ladendecke herab. Liebevolle Accessoires bespicken die selbstgebauten Holzregale. Die Wände bringen originale Schriftzeichen und Wortreste des vergangenen Jahrhunderts hervor. Gemütliche Sitzecken und ein kleiner Außenbereich laden zum längeren Verbleib ein, denn die Speisekarte bietet sowohl Frühstück an, unterstützt ein Brunchvorhaben und bietet diverse Speisen zum Mittag.

Die Ausrichtung der angebotenen Speisen und Getränke hat engen Bezug zu der Herkunft der vier Inhaber. Die Kombination aus italienischem Kaffee und polnischem Streetfood, wie z.B. Zapiekanka (Anm. der Redaktion: polnischer Sandwich-Snack). Herausragend ist die Frische der Speisen und die Art und Weise der Zubereitung; mit viel Herz und Liebe. Im BONA Kollektiv kann man auch behaupten, dass das Ohr „mitisst“, denn die angenehme Hintergrund-Musik ist Teil des Gesamtkonzeptes, ebenso wie die verteilte Kunst, wie Bilder und Skulpturen, die für diverse Ausstellungen angebracht werden.

Eine kulinarische Abwechslung aus dem Alltag wird durch die sympathische Persönlichkeit des Personals/der Inhaber verstärkt. Das HerzGesund-Team hatte die Möglichkeit mit einem der polnischen Inhaber Lukasz ein kurzes Interview zu führen. Es folgt ein Auszug aus dem Interview und das HerzGesund-Team empfiehlt ausdrücklich den Besuch im BONA-Kollektiv, aber nur denen, die eine besondere Abwechslung im Alltag wünschen, begleitet durch kulinarische Höhepunkte in einer angenehmen Umgebung mit herzlichem Personal, guter Musik und günstigen Preisen.

Das Team von HerzGesund nutzte die Möglichkeit das Team-Mitglied des Cafés Lukasz zu interviewen, zu Themen wie HerzGesundheit und „herzgesunde“ Speisekarte und konnte sich am Erfahrungsschatzes eines pro-gesunden Café-Konzeptes bedienen.

 

Herzgesund: Was verstehst du persönlich oder für das Café&Deli von gesunder Ernährung/Speisen?

Lukasz: So wie wir es für Freunde machen würden und es früher schon gemacht haben. Und weiter nur das Beste wollen.

Für uns zählt, frisch, gute Qualität, viel Gemüse, möglichst viele Bioprodukte, dennoch soll der Geschmack berücksichtigt und hervorgehoben werden. Also hier macht es die richtige Kombination es.

 

HerzGesund: Wie kommen die Zusammensetzungen und Ideen zustande, die ihr eurer Kundschaft anbietet?

Lukasz: Eine Mischung aus der guten Küche zuhause, wie Rezepte von der Oma. Weiter auch was wir von diversen Reisen an Ideen mitbringen und mögen.

Insgesamt ist aber alles inspiriert von der polnischen und italienischen Küche.

Z.B. Sauerteigbrote haben wir schon früher für Freunde gebacken.

Wasser, natürliche Bakterien, die das Brot auch auf natürliche Art wachsen lassen.
Weiterhin italienischer, guter Kaffee. Darauf haben wir viel Wert gelegt.

Mit Sandwiches haben wir angefangen und die Karte wächst seitdem stätig weiter.

Eine Art polnische Streetfood Zapiekanka (Anm. der Redaktion: polnischer Sandwich-Snack).

Auch dabei ist alles frisch, Füllungen und Saucen nach eigener Kreation und selbst zubereitet.

 

HerzGesund: Was unternimmst du persönlich für die eigene HerzGesundheit?

Lukasz: Das Herz gesund zu halten, darunter verstehe ich ein Bewusstsein für einen möglichst gesunden Lebensstil zu entwickeln.

Darunter fällt gesund essen, trinken, kein/kaum Alkohol (als Pole zwar schwer), keine Zigaretten, Bewegung, ausreichend Schlaf.

Allerdings alles im Kompromiss, ohne komplett die Lebensqualität zu verlieren. Die Balance zählt am Ende.

Ich selbst habe das Rauchen komplett aufgegeben, bringt eigentlich auch nichts. Habe keinen wirklichen Nutzen darin gesehen. Man kann schnell Pro und Contra abwägen.
Auch versuchen Junk-Food zu vermeiden.

 

HerzGesund: Welche Rolle spielt Fleisch in eurem Speiseplan?

Lukasz: Wir bieten wenig Fleisch auf der Karte an; aus verschiedenen Gründen.

Auch hier in Berlin ist die Nachfrage geringer, besonders in Neukölln, wo vermehrt Vegetarier und Veganer zu unserer Kundschaft zählen.
Gutes Fleisch ist auch kostspieliger und bereitet unnötig viel Arbeit in der Küche.

 

HerzGesund: Und wie steht es um die Getränke? Selbstgemacht? Woraus bestehen sie?

Lukasz: Wir sind ein Café und verfolgen das Prinzip: gesund und hausgemacht,
kaum Industrieprodukte, wie Coca Cola etc. – darauf verzichten wir komplett.

Unsere polnische Limonade Kozia Zagroda Cichostów ist in Polen ausgezeichnet worden, mit außergewöhnlichen Geschmackssorten, wie z.B. Brennnessel-Limo. Es ist ein Familien Business aus Ost-Polen. Natürliche Zutaten, Eigenhaltung, keine Konservierungsstoffe.
Auch hier wieder überwiegend. Eine Kombination aus: Polnisch, Italienisch.

Z.B. Selo Coffee Fruit, welches ein Kaffeekirsche-Getränk ist, mit ungefähr einem Espresso dazu.

 

Kulinarischer Tipp für Berlin vom HerzGesund-Team:

BONA Kollektiv

Hermannstraße 178, 12051 Berlin

https://www.facebook.com/bonakollektiv/

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